vermessen

Die Installation »vermessen« bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Territorium und gefühlter Sicherheit, zwischen Maß nehmen und anmaßend sein und nimmt Bezug auf globale politische Missverhältnisse und Krisen.

Year 2016

In dem Projekt »vermessen« bilden die Stangen entgegen ihrer früheren Anordnung eine dichte Reihe, einen Zaun, eine Grenze. Die Installation »vermessen« bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Territorium und gefühlter Sicherheit, zwischen Maß nehmen und anmaßend sein und nimmt Bezug auf globale politische Missverhältnisse und Krisen.

Das Wort »vermessen« hat in der deutschen Sprache drei Bedeutungen. Es bezeichnet sowohl die Tätigkeit etwas genau in seinen Maßen festzulegen, als auch das Gegenteil etwas falsch zu messen. Weiters gibt es die Bedeutung, dass ein Mensch etwas Unangenehmes (mit Überheblichkeit) tut bzw. sagt.

Eine Reihe aus Vermessungsstangen steht in einer idyllischen Landschaft. Ursprünglich wurden sie als Hilfsmittel für Landvermessungen verwendet – einer Überführung von realen geografischen Verhältnissen in ein (oft visualisiertes) mathematisches Zahlensystem. In dem Projekt »vermessen« bilden die Stangen entgegen ihrer früheren Anordnung eine dichte Reihe, einen Zaun, eine Grenze.

Diese scheinbare Teilung in der Landschaft bildet ein Innen und Außen, ein Markieren eines Territoriums mit einem gleichzeitigen Abgrenzen zum anderen Raum.

Die neue Anordnung bietet Möglichkeiten des Versteckens oder Verdeckens in Abhängigkeit vom Blickwinkel und der Position der Betrachter*innen. Eine scheinbare Sicherheit vor einer imaginierten Gefahr wird vermittelt.
 Die Installation »vermessen« bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Territorium und gefühlter Sicherheit, zwischen Maß nehmen und anmaßend sein und nimmt Bezug auf globale politische Missverhältnisse und Krisen.

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